Monat: Juni 2017

Spaghetti mit Brokkoli

Es regnet, keine Lust zum Einkaufen und im Gemüsefach liegt noch ein Brokkoli? Dann entspannt die Ärmel hochkrempeln und ein leckeres und schnelles Essen auf den Tisch zaubern. Sie brauchen 1 kleinen Brokkoli Pinienkerne Parmesan Spaghetti oder andere Nudel nach Wahl Butter oder Öl Was tun Brokkoli bissfest kochen, zwecks der Farbe kurz in Eiswasser abschrecken Spaghetti nach Anweisung kochen Pinienkerne in der Pfanne bräunen und dann beiseite stellen Butter in Pfanne, Brokkoli und Spaghetti hinzufügen und kurz vermischen Servieren und mit Parmesan und den Pinienkernen bestreuen  

Aprikosen-Dessert

Ein schnelles und leichtes Dessert, gerade bei diesen heißen Temperaturen, ist folgendes Rezept: Aprikosen waschen und vierteln Joghurt mit Mohn und Vanille (Essenz oder gemahlen oder ausgekratzte Vanilleschote) vermischen Über die Aprikosen geben Walnüsse dazu Das Ganze mit Ahornsirup beträufeln  

Low-Carb

Auf meinem Weg zur Arbeit bin ich auf ein „Low-Carb“ Restaurant gestoßen. Ignorant der ich bin, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass es so etwas gibt. Erinnert mich leider sofort auch an Diät und ein paar Kilos mehr auf meiner Hüfte. Kohlenhydratminimiertes Essen. Wie gesagt, es ist mir nie aufgefallen, aber wenn ich im Internet danach suche, scheint es einige dieser Restaurants in Berlin und anderen Städten zu geben. Angebot und Nachfrage. Die Vielfalt der Möglichkeiten seinen persönlichen Essens-Vorlieben auch außer Haus nachgehen zu können, vergrößern sich. Früher hieß es nur …“Gehen wir zum Italiener oder Jugoslawen?“ … jetzt: Bayrisch, Grieche, Inder? Paleo, vegan, wenig Kohlenhydrate, nur grüne Lebensmittel, im Dunkeln? Essen und Essen gehen ist ganz schön anstrengend geworden; wer die Wahl hat, hat die Qual und man sollte nur Gleichgesinnte um sich scharren, sonst dauert die Diskussion darüber ewig. Passend zum Thema gibt es an anderer Stelle im Blog ein leichtes Sommer-Dessert. Und nicht vergessen: Bei diesen Temperaturen fleißig trinken. Hier: Mineralwasser mit Weintrauben.  

DVD über das „NOMA“ in Kopenhagen

Vorhin habe ich mir den britischen Dokumentarfilm von Pierre Deschamps über das Restaurant „NOMA“ in Kopenhagen angesehen. Wer „Chef’s Table“ auf Netflix geschaut hat, wird diese Art der Dokumentation kennen. Vier Mal wurde es vom britischen Magazin „Restaurant“  als bestes Restaurant der Welt ausgezeichnet, 2 Michelin Sterne. Deschamps begleitete über drei Jahre Chefkoch René Redzepi bei seiner Arbeit und berichtet von den Anfängen, den Schwierigkeiten und Erwartungen an das „Noma“. Farbenprächtig und wundervoll arrangierte Gerichte (wie übrigens auch bei allen Köchen von Chef’s Table). 1 Stunde 39 Minuten entspannte Unterhaltung.

Sommerimpression Erdbeere

Halbgefrorenes Erdbeer-Joghurt-Eis Sommer und Eis gehören einfach zusammen. Und Erdbeereis geht immer, glauben Sie mir! Also nehmen Sie sich ein wenig Zeit für die Zubereitung und genießen dieses dann mit ganz viel Sonne auf dem Balkon, der Terrasse oder bei einem spontanen Picknick. Zutaten für 4 Personen 150 g vorbereitete Erdbeeren 3 Eigelb (Größe L) 85 g feiner Zucker 50 ml Sahne 75 ml Joghurt Vanillemark oder Vanille-Essenz ein paar Erdbeeren zur Dekoration Zubereitung Eine kleine Kastenform (oder ähnliches) anfeuchten und mit Klarsichtfolie auslegen Erdbeeren mixen Püree durch ein Sieb streichen, damit die Kerne entfernt werden Eigelb und Zucker im Wasserbad zu einer dicken Creme aufschlagen vorsichtig das Püree unter die Creme rühren und anschließend kühl stellen Sahne, Vanillemark oder -essenz sowie den Joghurt solange aufschlagen, bis Spitzen entstehen diese Mischung auch wieder vorsichtig unter die gekühlte Erdbeermasse rühren. Es sollte möglichst fluffig sein, also nicht zuviel rühren alles in die vorbereitete Kastenform füllen und einfrieren. Unser Erdbeeren-Eis muss fest werden ca. 30 Minuten vor dem servieren aus dem Eisfach nehmen und im Kühlschrank antauen …

Coffee-To-Go oder auch wieviel Zeit nimmt sich der Mensch

Bleiben wir einmal bei meinem Lieblingsthema „Kaffee“. Normalerweise trinke ich diesen Zuhause oder in meiner Rösterei um die Ecke (dann mit einem Stück Brownie und netten Gesprächen). Coffee-To-Go war noch nie wirklich mein Ding. Klar, morgens auf dem Weg zur Arbeit, den Hund hinter mir herziehend, dürstet es mich dann doch ab und zu nach einer weiteren Tasse. Vor allem, wenn vorbezeichneter Vierbeiner lieber in der Sonne nach Häschen guckt und mein Leben langsam an mir vorüber zieht und ich minütlich altere. Aber ich finde Kaffee aus Pappbechern nicht prickelnd (ist wie Beutel-Tee aus Pötten trinken), umwelttechnisch eh eine Katastrophe und in den bekannten Coffee-Shops ergo Kaffee-Läden grundsätzlich überteuert. Und dann schmeckt er noch nicht einmal (jedenfalls mir). Eine Alternative dazu sind die Becher aus Bambus. Bunt oder mit dem täglichen Mantra, gefüllt mit Lieblingskaffee von Daheim. Aber warum eigentlich To-Go? Warum haben wir heutzutage keine Zeit mehr, unseren Kaffee entspannt zu Hause zu trinken, die Füße noch in den Hauspuschen steckend, ein Brötchen oder Toast essend? Und selbst wenn Sie morgens noch nicht mit …

Der feine Unterschied

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Kaffee liegt bei ca. 160 Liter/Jahr. Ich liege bestimmt darüber, denn ich bin süchtig nach diesem braunen Zeug. Aber wie jeder Kaffee-Trinker weiß: Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Da gibt es hochwertig verarbeitete Bohnen sowie die niedrig und mittleren verarbeiteten, welche dann als Massenprodukt in den Handel gelangen. Was haben wir jetzt für Auswahlmöglichkeiten, sollten unsere Füße uns in eine Rösterei tragen? An die Tafel in der Rösterei wurde Hausblend geschrieben, daneben steht Brasil und Costa Rica, Äthiopien etc., darunter steht Arabica oder Robusta.  Wer die Wahl hat, hat die Qual. Wo ist der Unterschied? Blends oder Hausblends sind eine Mischung unterschiedlicher Bohnen mit verschiedenster Qualität und Aufbereitung, welche sich im Idealfall wunderbar ergänzen und die Aromen ausbalancieren. Wählen wir stattdessen als Beispiel den Brasil, haben wir damit einen sogenannten „sortenreinen“ Kaffee. Sortenrein bedeutet aber nicht gleich sortenrein, sicher ist: der Kaffee kommt zu 100% aus Brasilien. Trotzdem kann es eine Mischung sein. Verschiedene Kaffeeplantagen und Anbauregionen, Aufbereitungsmethoden und Sorten finden sich in diesem Kaffee wieder. 100% Sortenrein bedeutet aber eigentlich: unsere …

Zeit für Früchtchen

Jetzt ist die beste Zeit, um unseren Vorratsschrank mit leckeren Marmeladen zu füllen. Entweder selber pflücken oder an einem der Erdbeerstände oder auf dem Markt aus den Vollen schöpfen. Knupper-Kirschen und zuckersüße Erdbeeren, Äpfel aus der Region sind unsere Favoriten. Verfeinert mit Vanille oder pur, manchmal darf auch ein wenig Alkohol dabei sein. Ihrer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Eine Abwechslung zur herkömmlichen Marmelade oder Konfitüre sind Fruchtkäse oder Fruchtbutter. Prominentestes Beispiel und ein Klassiker ist hier der „Dulce de membrillo“, auch als Quittenkäse (Quittenbrot) bekannt. Weit verbreitet in Portugal, Spanien oder Südamerika findet er auch bei uns immer mehr Liebhaber. Fruchtkäse ist fest und wird in Stücke geschnitten – ideale Beilage zu Wildgerichten, die Fruchtbutter im Gegensatz dazu in Gläser abgefüllt und als Aufstrich genommen – ein Leckerchen zum Frühstück. Aus den Früchten kochen wir mit Zucker (im Gegensatz zur Zuckermenge bei Konfitüren/Marmeladen nehmen wir hier nur die Hälfte, maximal 3/4 der angegebenen Menge) ein Mus. Wie beim Fruchtleder läßt man dieses Fruchtmus ganz langsam eindicken. Wenn Sie die Löffelprobe machen, darf keinerlei …