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Coffee-To-Go oder auch wieviel Zeit nimmt sich der Mensch

Bleiben wir einmal bei meinem Lieblingsthema „Kaffee“. Normalerweise trinke ich diesen Zuhause oder in meiner Rösterei um die Ecke (dann mit einem Stück Brownie und netten Gesprächen). Coffee-To-Go war noch nie wirklich mein Ding. Klar, morgens auf dem Weg zur Arbeit, den Hund hinter mir herziehend, dürstet es mich dann doch ab und zu nach einer weiteren Tasse. Vor allem, wenn vorbezeichneter Vierbeiner lieber in der Sonne nach Häschen guckt und mein Leben langsam an mir vorüber zieht und ich minütlich altere. Aber ich finde Kaffee aus Pappbechern nicht prickelnd (ist wie Beutel-Tee aus Pötten trinken), umwelttechnisch eh eine Katastrophe und in den bekannten Coffee-Shops ergo Kaffee-Läden grundsätzlich überteuert. Und dann schmeckt er noch nicht einmal (jedenfalls mir). Eine Alternative dazu sind die Becher aus Bambus. Bunt oder mit dem täglichen Mantra, gefüllt mit Lieblingskaffee von Daheim. Aber warum eigentlich To-Go? Warum haben wir heutzutage keine Zeit mehr, unseren Kaffee entspannt zu Hause zu trinken, die Füße noch in den Hauspuschen steckend, ein Brötchen oder Toast essend? Und selbst wenn Sie morgens noch nicht mit …

Der feine Unterschied

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Kaffee liegt bei ca. 160 Liter/Jahr. Ich liege bestimmt darüber, denn ich bin süchtig nach diesem braunen Zeug. Aber wie jeder Kaffee-Trinker weiß: Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Da gibt es hochwertig verarbeitete Bohnen sowie die niedrig und mittleren verarbeiteten, welche dann als Massenprodukt in den Handel gelangen. Was haben wir jetzt für Auswahlmöglichkeiten, sollten unsere Füße uns in eine Rösterei tragen? An die Tafel in der Rösterei wurde Hausblend geschrieben, daneben steht Brasil und Costa Rica, Äthiopien etc., darunter steht Arabica oder Robusta.  Wer die Wahl hat, hat die Qual. Wo ist der Unterschied? Blends oder Hausblends sind eine Mischung unterschiedlicher Bohnen mit verschiedenster Qualität und Aufbereitung, welche sich im Idealfall wunderbar ergänzen und die Aromen ausbalancieren. Wählen wir stattdessen als Beispiel den Brasil, haben wir damit einen sogenannten „sortenreinen“ Kaffee. Sortenrein bedeutet aber nicht gleich sortenrein, sicher ist: der Kaffee kommt zu 100% aus Brasilien. Trotzdem kann es eine Mischung sein. Verschiedene Kaffeeplantagen und Anbauregionen, Aufbereitungsmethoden und Sorten finden sich in diesem Kaffee wieder. 100% Sortenrein bedeutet aber eigentlich: unsere …